Presse
04.10.2006
Zertifizierung bei der Firma Frickel GmbH

Erste Reifenreparaturstation

Unsleben (ger). Seit über 100 Jahren befindet sich die mittlerweile vierte Generation der Gebrüder Frickel GmbH mit seinem Stammhaus in Unsleben und den Filialen in Bad Neustadt und in Meiningen im Familienbesitz. Jetzt wurde das Unternehmen als erste professionelle Reifenreparaturstation in Deutschland zertifiziert.


Der Erfolg des Unternehmens wird vom Erfahrungsschatz seiner Mitarbeiter getragen, so Dietmar Frickel. Mehrere arbeiten bereits über 25 Jahre in der Reifenerneuerung. Des weiteren legt das Unternehmen großen Wert auf die Ausbildung zum Reifen- und Fahrwerkstechniker.

Die Stärke des Unternehmens präsentiert sich vor allem im Verkauf von inzwischen 425 000selbst runderneuerten Nutzfahrzeugreifen und unzähligen Reifenreparaturen aller Art. Dies bedeutet einen großen Beitrag zum Umweltschutz, sind sich die Inhaber Volker und Dietmar Frickel einig. Bereits 1994 erhielt der Vulkaniseurmeister Volker Frickel als Bester seines Fachs eine besondere Auszeichnung durch den Ministerpräsidenten Edmund Stoiber. Auf den von Endverbrauchern stark frequentierten Messen wiederhole sich immer wieder das gleiche Szenario, so René Bussenius, der stellvertretend für die Firma Tip Top Automotive Stahlgruber aus Poing die Zertifizierung des Unternehmens der Gebrüder Frickel als erste professionelle Reifenreparaturstation in Deutschland vornahm.

„Die Besucher staunen bei den ausgestellten Reifenreparaturen über die Vielfalt der Möglichkeiten, einen beschädigten Reifen von einem Fachmann professionell instandsetzen zu lassen“. Dabei handele es sich bei 90 Prozent der Reifendefekte um Laufflächenverletzungen. Fast stereotyp klingen dann die Erlebnisberichte der Pannengeschädigten, deren Reifenfachbetrieb immer wieder behaupte, dass man solche Schäden nicht reparieren könne und auch nicht dürfe.

Sie alle raten zum Neukauf. Diesem Trend stellt sich Tip Top mit seinem Projekt MTR (Master Tyre Repairers) entgegen. Im Fokus steht die „Meisterhafte Reifenreparatur – in ihrer Nähe“ und ist als Angebot an den gesamten Reifenhandel zu verstehen. „Die Einstufung des Vulkaniseurhandwerks und damit der Reifenreparatur als gefahrengeneigtes Handwerk sollte als Chance und Herausforderung angesehen werden, wieder eine professionelle Kultur der Reifenreparatur zu entwickeln“.

Mit dem MTR-Projekt sollen Reifenreparaturen gemäß den Richtlinien des Bundesministeriums für Verkehr durchgeführt werden. Außerdem sollen im Reifenfachhandel und beim Endverbraucher kursierende Fehlinformationen eingedämmt und entsprechend der Richtlinien aktualisiert werden. Regelmäßige Audits und professionelle Trainingsprogramme visieren eine einheitliche Zertifizierung der MTR-Partner auf hohem Niveau an. Hehres Ziel ist es, dem heimischen Handwerk zumindest auf einem Teilgebiet wieder seinen „goldenen Boden“ zurückzugeben. „Reifen reparieren ist allemal günstiger als neue zu erwerben.“ Gleichzeitig sei es die höchste Form des Recyclings.


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